Agenturinhaber & E-Commerce-Consultants · 1 Min. Lesezeit
Eigenes Agentur-CSS vs. Drittanbieter: Warum das Branding unter der Anzeige Kunden bindet
Unter jeder Shopping-Anzeige steht ein Name. Bei den meisten Agenturen ist es der Name eines fremden CSS. Warum das ein verschenkter Hebel ist – und wie ein eigenes White Label CSS ihn zurückholt.
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Der Haken bei Standard-CSS
Wer Google-Shopping-Kampagnen über einen Comparison Shopping Service (CSS) ausspielt, sieht unter jeder Anzeige den Hinweis „Von [Name des CSS]“. Nutzt eine Agentur dafür eine fremde CSS-Lösung, steht dort der Name eines Drittanbieters – nicht der Agentur.
Das hat zwei Folgen: Die Kunden der Agentur sehen in ihren eigenen Anzeigen eine fremde Marke und fragen sich früher oder später, welche Rolle dieser Anbieter spielt. Und der Traffic, der über den „Von …“-Link auf die Vergleichsseite des CSS fließt, landet bei einem Dritten, der davon profitiert.
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Die White-Label-Strategie
Mit einem eigenen White Label CSS tritt die Agentur selbst als CSS auf. Unter den Shopping-Anzeigen ihrer Kunden erscheint dann „Von [Deine Agentur]“. Die technische Infrastruktur – Vergleichsseite, Merchant-Center-Anbindung, Google-Zulassung – liefert ein White-Label-Anbieter im Hintergrund.
Für den Kunden wirkt das wie ein durchgängiges Leistungspaket aus einer Hand. Für die Agentur bedeutet es: Die eigene Marke ist an einem Ort sichtbar, den der Kunde täglich in seinen Kampagnen sieht.
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Der Business-Vorteil
Ein eigenes CSS ist ein starkes Argument zur Kundenbindung. Der CSS-Vorteil ist an das CSS gebunden, das die Agentur betreibt. Ein Agenturwechsel wird dadurch für den Kunden aufwendiger und weniger attraktiv, weil er einen Teil seiner Infrastruktur mitwechseln müsste.
Gleichzeitig stärkt die Agentur ihre Autorität im E-Commerce: Sie ist nicht nur Dienstleister, sondern Betreiber eines von Google anerkannten Preisvergleichsdienstes. Das ist im Pitch ein klares Unterscheidungsmerkmal gegenüber Agenturen, die nur fremde Lösungen weiterreichen.
Und nicht zuletzt wird das CSS selbst zur Einnahmequelle: Die Agentur kann ihren Kunden das CSS als eigene Leistung berechnen – wie viel dabei übrig bleibt, zeigt der Gewinnrechner auf dieser Seite.
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