Agenturen, Händlergruppen & Einkaufsverantwortliche · 1 Min. Lesezeit
White-Label-CSS-Anbieter auswählen: Die Checkliste vor dem Vertragsabschluss
Händlerlimits, Zusatzkosten, Support und Vertragslaufzeit: Diese Punkte sollten Agenturen und Händler prüfen, bevor sie sich für einen White-Label-CSS-Anbieter entscheiden.
[ 01 ]
Kosten vollständig vergleichen
Ein niedriger Monatspreis allein sagt wenig aus. Entscheidend ist, ob zusätzliche Kosten für Händler, Länder, Einrichtung, Branding oder Support anfallen und ob der Anbieter eine Umsatzbeteiligung verlangt.
Für eine belastbare Kalkulation sollten alle Kosten über mindestens zwölf Monate betrachtet werden. Nur so lässt sich erkennen, ob ein Angebot auch beim Wachstum der eigenen Händlerbasis wirtschaftlich bleibt.
[ 02 ]
Leistungsumfang und Betreuung prüfen
Klären Sie, welche Aufgaben der Anbieter übernimmt: Einrichtung des CSS, Vergleichsseite, technische Wartung, Unterstützung bei der Verknüpfung im Merchant Center und Hilfe bei Fragen zu Google-Richtlinien.
Ebenso wichtig sind Erreichbarkeit und Reaktionszeiten. Fragen Sie nach Ansprechpartnern, Supportkanälen und Sprachen. Gerade bei mehreren Kunden oder Märkten spart ein verlässlicher Support viel Zeit.
[ 03 ]
Marke, Zugänge und Verantwortlichkeiten klären
Lassen Sie sich zeigen, wie der eigene CSS-Name unter Shopping-Anzeigen erscheint und wie die Vergleichsseite mit Ihrer Marke umgesetzt wird. Klären Sie, wer Domain, Inhalte und Produktdaten verwaltet und wer bei technischen oder rechtlichen Fragen verantwortlich ist.
Dokumentieren Sie außerdem die administrativen Zugänge zu Google Ads und Merchant Center. Wer kann den CSS-Wechsel anstoßen und bestätigen? Welche Unterstützung erhalten Sie beim Vertragsende? Entscheidend sind nachvollziehbare Zugriffsrechte und ein geregelter Übergabeprozess – nicht allein die Zusage, alles sei jederzeit wechselbar.
[ 04 ]
Vertrag und Flexibilität absichern
Prüfen Sie Mindestlaufzeit, Kündigungsfristen und Preisänderungen. Ebenso relevant ist, ob es Begrenzungen bei Händleranzahl, Ländern oder Marken gibt und wie Erweiterungen berechnet werden.
Achten Sie außerdem darauf, wie ein späterer Anbieterwechsel organisiert wird. Kampagnen und ihre Historie liegen im Google-Ads-Konto; dennoch sollten Abläufe, Zuständigkeiten und Fristen für eine Umstellung vertraglich klar sein. Lassen Sie sich ein schriftliches Angebot für Ihr heutiges Setup und ein realistisches Wachstumsszenario geben. So vergleichen Sie tatsächlich dieselbe Leistung statt nur die beworbenen Einstiegspreise.
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